Kakao im Sommer? Absolut. Entdecke, warum kalte Trinkschokolade anders schmeckt und wie du sie perfekt zubereitest.
Trinkschokolade kalt: Geht das eigentlich?
Kurze Antwort: Ja. Längere Antwort: Es kommt darauf an, wie du es machst.
Trinkschokolade hat einen Ruf als Wintergetränk. Warm, dampfend, für Dezembertage. Das stimmt, aber es ist nicht die ganze Wahrheit. Kakao hat im Sommer nichts verloren, heißt es. Doch. Er muss nur anders zubereitet werden.
Welche Sorte kalt, welche heiß?
Nicht alle Sorten verhalten sich kalt gleich.
Die stärkste Kalt-Variante. Mindestens 45 % Kakao im Pulver, 70 % in den Drops. Kalt wird sie klarer und schärfer, die Bitterkeit tritt deutlicher hervor.
Die zugänglichste Variante kalt. Cremigkeit bleibt über Eis erhalten, das Profil wird runder als bei Dark.
Nur als Drops. Schmelzen, kurz abkühlen, mit kalter Milch mischen. Butterartige Cremigkeit, mit Limettenabrieb oder Kokosmilch zum Sommerdrink.
Für alle, die die Intensität selbst steuern. Kalt mit wenig heißem Wasser vorauflösen, dann auffüllen. Die direkteste Variante.
Was sich verändert, wenn Kakao kalt wird
Heiß zubereitete Trinkschokolade entfaltet ihr Aroma durch die Wärme. Kakao-Moleküle lösen sich in warmer Flüssigkeit schneller auf, die Aromen öffnen sich, der Körper des Getränks entsteht. Das ist der Grund, warum Trinkschokolade am besten bei 75 bis 80 Grad schmeckt, nicht kochend heiß, aber warm genug.
Kalt funktioniert Kakao anders. Nicht schlechter, anders. Die Aromen wirken klarer und direkter, weniger rund, dafür präziser. Was heiß als warm-vollmundig wahrgenommen wird, schmeckt kalt intensiver und konturierter. Das ist kein Kompromiss. Es ist ein anderes Getränk.
Das Pulver löst sich allerdings nicht so gut in kalter Flüssigkeit. Das ist der einzige technische Haken. Wer das Pulver direkt in kalte Milch gibt, bekommt Klümpchen und ein ungleichmäßiges Ergebnis. Der Weg darum herum ist einfach: erst mit einem Schluck heißem Wasser vorauflösen, dann mit kalter Milch und Eis auffüllen.
„Kakao muss nicht dampfen, um zu überzeugen. Kalt wird er klarer, direkter und überraschend sommerlich."
Welche Sorte kalt, welche heiß?
Nicht alle Blömboom-Sorten verhalten sich kalt gleich.
Dark Hot Chocolate ist die stärkste Kalt-Variante. Mit mindestens 45 Prozent Kakaoanteil im Pulver und 70 Prozent in den Drops hat sie genug Charakter, um Eis und Kälte standzuhalten. Kalt wird sie klarer und schärfer, die Bitterkeit tritt deutlicher hervor. Für alle, die wissen, dass sie dunkle Schokolade mögen.
Milk Hot Chocolate ist kalt die zugänglichste Variante. Die Cremigkeit bleibt auch über Eis erhalten, das Profil wird runder als bei Dark. Wer einen unkomplizierten Iced Chocolate Latte will, ist hier richtig.
White Hot Chocolate gibt es nur als Drops. Für kalte Getränke die Drops schmelzen, kurz abkühlen lassen, dann mit kalter Milch mischen. Kalt hat sie eine butterartige Cremigkeit, die sich von den anderen beiden deutlich unterscheidet. Mit Limettenabrieb oder Kokosmilch wird sie zum Sommerdrink.
Pure Cocoa eignet sich für alle, die die Intensität selbst steuern wollen. Ohne Zucker, ohne Milchpulver, kalt mit wenig heißem Wasser vorauflösen, dann auffüllen. Wer Kakao pur und klar trinken will, findet hier die direkteste Variante.
Inhalt: 700 g (32,71 € / 1000 g)
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Drei Wege, wie du Blömboom kalt trinkst
Pulver löst sich nicht gut direkt in kalter Flüssigkeit. Erst mit einem Schluck heißem Wasser vorauflösen, dann kalt weiterverarbeiten.
Drei Wege, wie du Blömboom kalt trinkst
Iced Chocolate Latte Zwei bis drei Esslöffel Pulver mit 60 ml heißem Wasser glatt rühren. Glas mit Eiswürfeln füllen, Kakao-Basis drüber gießen, mit kalter Milch oder Hafermilch auffüllen. Wer die Schichten sichtbar halten will, gießt die Milch langsam über den Rücken eines Löffels.
Cold Brew Kakao Zwei Esslöffel Pure Cocoa in 300 ml kaltem Wasser einrühren, zehn bis zwölf Stunden im Kühlschrank ziehen lassen, durch ein feines Sieb abgießen. Das Ergebnis ist dunkel, klar und hat eine Tiefe, die heiß zubereiteter Kakao so nicht erreicht. Pur über Eis servieren.
Kakao mit Frucht Milk Hot Chocolate stark aufgelöst, mit Mangopüree oder Passionsfrucht einrühren, über Eiswürfeln servieren. Die tropische Säure bricht die Cremigkeit auf und ergibt einen Sommerdrink, der nach mehr schmeckt als nach Schokolade allein.
Was kalt besser ist als heiß
Kakao kalt zu trinken hat einen echten Vorteil, der heiß nicht existiert: Er passt in Momente, in denen heiße Getränke nicht funktionieren. Draußen 35 Grad, keine Lust auf Kaffee, keine Lust auf Limonade. Iced Chocolate Latte funktioniert genau dann. Er ist sättigend genug, um eine Mahlzeit zu überbrücken, und hat genug Eigencharakter, um nicht einfach ein weiteres süßes Kaltgetränk zu sein.
Das ist keine Notlösung für Schokoladenliebhaber im Sommer. Es ist eine eigenständige Entscheidung.
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Häufig gestellte Fragen zu Kakao und Trinkschokolade
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